by inBauen on6. Januar 2015 Kommentare deaktiviert für Drei Fragen an Barbara Hendricks

Drei Fragen an Barbara Hendricks

W&G: Ihr Ziel sind 350.000 neue Wohnungen im Jahr. Was tun Sie, damit private Unternehmen möglichst viele davon bauen?

Barbara Hendricks: Gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft und Politik habe ich eine Wohnungsbauoffensive angestoßen, die wir jetzt gemeinsam umsetzen müssen. Der Bund stellt neues Bauland vergünstigt zur Verfügung. Für den sozialen Wohnungsbau erhalten die Länder 2017 vom Bund 1,5 Milliarden Euro – so viel wie noch nie. All das zeigt Wirkung: Nach Jahren des Stillstands gibt es Bewegung – die Baugenehmigungen steigen.

W&G: Verdichtete Städte und gesunde Städte – ein Widerspruch?

Ganz und gar nicht. Urbanes Grün macht unsere Städte attraktiver und lebenswerter. Das „Grün in der Stadt“ ist Schwerpunkt meiner Stadtentwicklungspolitik. Dafür habe ich einen intensiven Dialogprozess gestartet und werde bald ein Weißbuch vorstellen. Auch in Zukunft muss es grüne Oasen in den Städten geben.

W&G: Das Energiesparen soll Mieter nicht zu sehr belasten und sich für Eigentümer rechnen. Wer zahlt?

Der Staat unterstützt Eigentümer mit umfangreichen Förderprogrammen. Nach der energetischen Gebäudesanierung steigt der Wohnkomfort – die Energiekosten für Mieter sinken. Wenn es gut läuft, profitieren alle vom klimafreundlichen Wohnen: Mieter, Eigentümer und natürlich auch die Umwelt.

Barbara Hendricks:

ist Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Foto: Thomas Imo

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