by inPolitik & Wohnen on20. Juni 2018 Kommentare deaktiviert für Drei Fragen an Ina Schnarrenbach

Drei Fragen an Ina Schnarrenbach

W&G: Welche Wohnungsbau-Bremsen wollen Sie lockern?

Ina Scharrenbach: Die Aktivierung von Wohnbauflächenpotenzialen, die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren und eine aufgabenkritische Prüfung des Bauordnungsrechts sind in diesem Zusammenhang wichtig.

Was können und sollen private Vermieter zur sozialen Wohnungsversorgung beitragen?

Die Mischung macht’s: Private Vermieter können einen wichtigen Beitrag leisten, wenn sie sich an der Entwicklung gemischter Wohnquartiere mit frei finanziertem und gefördertem Wohnraum beteiligen. Und wer heute barrierefrei baut, baut für Generationen. Denn barrierefreies Bauen heißt auch kindergerechtes Bauen.

Sie sind auch Ministerin für Heimat. Ist das nicht Romantik von gestern?

Im Gegenteil. In Zeiten der Globalisierung sehnen sich immer mehr Menschen nach einem Ort oder einem Gefühl von Heimat. Heimat sind die unsichtbaren Wurzeln, die jeder von uns in sich trägt und die in unserer Gesellschaft für Zusammenhalt sorgen.

WELTOFFENHEIT UND TOLERANZ
Ina Scharrenbach, studierte Betriebswirtin, führt seit 2017 das neu gebildete Ministerium mit dem langen Namen (s. rechts unten), will „Heimat stärken“ und nennt als Ziele „Weltoffenheit und Toleranz, Verantwortungsgefühl und Gemeinsinn“.

Ina Scharrenbach:

Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen

Foto: Marc Beckmann